Alfred Eichhorn

Journalist


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Demnächst:


27.02. 2018 - 20 Uhr - Literaturforum im Brecht - Haus


Alfred Eichhorn trifft Chris Dercon

Im Mai 2016 zitiert The New York Times Chris Dercon mit den Worten: “We are reflecting the fact that Berlin is becoming, and has become in recent years, a truly cosmopolitan city.”
Wie spiegelt sich dieser Befund in der praktischen Arbeit Chris Dercons wider? Inzwischen konnte man sich an verschiedenen Orten ein halbes Jahr davon überzeugen.




„Anspruch und Erbe  demokratischer Revolutionen“ war ein Podiumsgespräch überschrieben, dass am 1. Februar von der Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen Prof. Dr. Susanne Schattenberg eröffnet wurde. Die russische Germanistin und Kulturwissenschaftlerin, MEMORIAL Aktivisten  Irina Scherbakowa,(jüngst erschien ihr Buch "Die Hände meines Vaters"), der ungarische Politiker, Jurist und Soziologe, (vom 31. Oktober 1990 bis zum 3. Oktober 2010 Oberbürgermeister von Budapest) Gábor Demszky und der ehemalige Direktor der Forschungsstelle Osteuropa Wolfgang Eichwede reflektierten im Gespräch über Wege in den Dissens und die Entwicklung von Oppositionsbewegungen in Ost(mittel)europa sowie die Perspektiven und Reaktionen aus dem Westen.
Diskutiert wurde darüber welche Hoffnungen mit den revolutionären Umbrüchen in Ost- und Ostmitteleuropa 1989 und 1991 verbunden waren und was aus heutiger Perspektive daraus geworden ist. Die Gäste aus Moskau und Budapest informierten ausführlich über die Situation in ihre Ländern und die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Arbeit.

Foto (v.l.n.r.): Susanne Schattenberg, Moderator Alfred Eichhorn, Irina Scherbakowa, Gábor Demszky, Wolfgang Eichwede.






Am 7. Dezember 2017 gab es in der TOPOGRAPIE DES TERRORS eine Veranstaltung zum Thema: "Ein Polen-Denkmal in der Mitte Berlins?", eine Podiumsdiskussion mit: Florian Mausbach Präsident i. R. des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung, Berlin. Mitunterzeichner des Aufrufs, Peter Jahn Direktor i. R. des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst.
Er ist Gründer der Initiative „Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik“, Paweł Ukielski stellvertretender Direktor des Museums Warschauer Aufstand,Warschau,  und Uwe Neumärker
Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Warum die Herrn so angestrengt und nachdenklich in die Kamera schauen ist noch zu klären.

Die FAZ schrieb nach der Diskussion:
"Es gibt nicht viele Podiumsdiskussionen, die heikle politische Befindlichkeiten berühren, aber ohne Missklang enden. Das öffentliche Gespräch über das sogenannte „Polen-Denkmal“ in der Berliner Topographie des Terrors war von dieser Art, und das Verdienst gebührt auch dem geschickten Moderator Alfred Eichhorn."

Foto (v.r.n.l.) Neumärker, Mausbach, Jahn, Ukielski, Eichhorn,