Ein Rückblick auf 2018

„Anspruch und Erbe demokratischer Revolutionen“

01. Februar 2018, Haus der Wissenschaften, Bremen
 

„Anspruch und Erbe demokratischer Revolutionen“ war ein Podiumsgespräch überschrieben, dass am 1. Februar von der Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen Prof. Dr. Susanne Schattenberg eröffnet wurde. Die russische Germanistin und Kulturwissenschaftlerin, MEMORIAL Aktivisten  Irina Scherbakowa,(jüngst erschien ihr Buch "Die Hände meines Vaters"), der ungarische Politiker, Jurist und Soziologe, (vom 31. Oktober 1990 bis zum 3. Oktober 2010 Oberbürgermeister von Budapest) Gábor Demszky und der ehemalige Direktor der Forschungsstelle Osteuropa Wolfgang Eichwede reflektierten im Gespräch über Wege in den Dissens und die Entwicklung von Oppositionsbewegungen in Ost(mittel)europa sowie die Perspektiven und Reaktionen aus dem Westen.
Diskutiert wurde darüber welche Hoffnungen mit den revolutionären Umbrüchen in Ost- und Ostmitteleuropa 1989 und 1991 verbunden waren und was aus heutiger Perspektive daraus geworden ist. Die Gäste aus Moskau und Budapest informierten ausführlich über die Situation in ihre Ländern und die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Arbeit.

Foto (v.l.n.r.): Susanne Schattenberg, Moderator Alfred Eichhorn, Irina Scherbakowa, Gábor Demszky, Wolfgang Eichwede.