Alfred Eichhorn

Journalist


Beratung, Redaktion und Moderation von Veranstaltungen:

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- Diktaturerfahrungen.


Demnächst:


23. April 2019 - Literaturforum in Brecht-Haus um 20 Uhr

Antisemitismus in der DDR
Manifestationen und Folgen des Feindbildes Israel

Ein Gespräch mit Wolfgang Benz, dem Herausgeber eines Bandes, der im METROPOL- Verlag erschien ist.

Der Verlag schreibt zu dem Buch:
Antisemitismus war in der DDR, die als antifaschistischer Staat begründet wurde, per se nicht artikulierbar und scheinbar auch nicht vorhanden. Als Element faschistischer Ideologie galt Antisemitismus als überwunden. Dagegen gehörte der politisch instrumentalisierte Antizionismus, der Israel als Feindstaat definierte, jahrelang zur Staatsdoktrin. Die Folgen des negativen Israelbildes sind bis heute spürbar. Vor dem Hintergrund einer neu auflebenden Fremdenfeindlichkeit ist es geboten, die Traditionen und Wirkungen judenfeindlicher Ressentiments in der DDR in den Blick zu nehmen. In zehn Beiträgen wird mit diesem Band ein Versuch dazu unternommen.



23. Mai 2019 - 19 Uhr im Deutschen Spionagemuseum

Operationsgebiet Berlin: Der Verfassungsschutz

Zwischen alliierter Oberhoheit und NSU: Vergangenheit und Zukunft des Berliner Verfassungsschutz

Der Verfassungsschutz in Berlin war und ist ein eigenartiger, teils kontroverser Sonderfall. Aufgrund des Sonderstatus von West-Berlin war das Landesamt für Verfassungsschutz offiziell unter Oberhoheit der Alliierten. Nach mehreren Skandalen wurde der Verfassungsschutz dann dem Innenressort des Senates einverleibt.
Doch wo steht der Verfassungsschutz im Ansehen der Berliner Politik heute? Im NSU-Prozess wurde seine Abschaffung gefordert, gleichzeitig braucht Berlin als Angriffsziel von Terroristen und als Hauptstadt der Spione ausreichenden Schutz. Woher also kommt der Berliner Verfassungsschutz und wo geht er hin? Darüber diskutieren der Staatssekretär für Inneres Torsten Akmann und die Bundestagsabgeordnete Renate Künast im Deutschen Spionagemuseum.



01. Juni 2019 - ost-west-forum, Gut Gödelitz e. V.


Die Hände meines Vaters.
Eine russische Familiengeschichte.


Lesung und Gespräch mit Irina Lasarewna Scherbakowa.





SAND FÜRS GETRIEBE, so war eine Veranstaltung am 29. November in der Friedrich-Ebert Stiftung überschrieben, die zu Ehren von Klaus Staeck (80) ausgerichtet wurde.
Das Haus 2 der Stiftung schmückten bekannte Plakate des Künstler. Das Publikum im vollbesetzten  Saal erlebe Staeck kämpferisch wie eh und je.
Sein Credo: "Ich bin ein Störer der bequemen Verhältnisse" wurde von den Diskutanten, mit Blick auf die Verwirrungen unser Tage aufgenommen.
Die Kuratorin des Abends, Franziska Richter (FES/FORUM BERLIN) gibt ihnen gern Auskunft über ähnliche Veranstaltungen, die sich mit dem Themenfeld Kunst und Politik befassen.

Foto Mayer: (v.r..n.l.) Kathrin Röggla,Vizepräsidentin der AdK, Kurt Beck, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, Elske Rosenfeld Video und Performace-Künstlerin, Klaus Staeck und Moderator Alfred Eichhorn.





Auch in diesem Jahr, am 27. November, haben Transparency International Deutschland und die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Tagung in Berlin organisiert, die sich der Strafverfolgung der Korruption widmete.Neben der Bundesministerin Dr. Katarina Barley, nahmen Experten verschiedener Organisationen teil. Einzelheiten zum Verlauf der 8. Ausgabe dieser Konferenz, zu einzelnen Beträgen und der Dokumentation können Sie gern bei Moritz Boltz (TI) nachfragen.

Auf dem Foto (v.l.n.r,) Moderator Alfred Eichhorn, Dr. Mario Eylert, Vorsitzender Richter a.D. am Bundesarbeitsgericht, Annegret Falter, Vorsitzende des Whistleblower-Netzwek, Prof. Dr. Edda Müller,Vorsitzende von TI Deutschland, Dr. Bernhard Böhm, Abteilungsleiter im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Manuela Rottmann, MdB, Thomas Hechtfischer, Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, Oberstaatsanwältin Cornelia Gädigk aus Hamburg, Felix Eikenberg, FES Dr. Martin Schellenberg und Moritz Boltz (TI).





Vor 25 Jahren vereinigten sich die Künstlergemeinschaften in beiden Teilen Deutschlands zu einer gesamtdeutschen internationalen Akademie der Künste. Das war am 22. November Anlass für eine Veranstaltung am Pariser Platz.Was aus heutiger Sicht selbstverständlich erscheint, war das Ergebnis einer heftig geführten Auseinandersetzung innerhalb und außerhalb der Künstlersozietät. Der zwei Jahr dauernde Akademie-Streit wuchs sich zu einer ideologischen Ersatzdebatte über die deutsche Wiedervereinigung aus. Maßgeblich für das Gelingen waren die beiden Präsidenten Walter Jens und Heiner Müller, die trotz unterschiedlicher Intentionen am Ziel einer unabhängigen Akademie der Künste festhielten. Der vom Archiv der Akademie mit Dokumenten reichlich ausgestattete Abend war der Ort interessanter Reflexionen der damals Beteiligten.

Foto: Ecco von Schwichow (v.r.n.l): Jürgen Becker, Friedrich Dieckmann, Roloff-Momin, Klaus Staeck, Wolfgang Trautwein, Alfred Eichhorn.