Alfred Eichhorn

Journalist


Beratung, Redaktion und Moderation von Veranstaltungen:

- zur deutschen und internationalen Politik
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- gesellschaftlicher Wandel
- Transformationsprozesse in Osteuropa und
- Diktaturerfahrungen.


Demnächst:


13. November 2018 - 18:30 Uhr

Die Stasi und der Prager Frühling
Buchvorstellung und Diskussion

Am 13. November 2018 wird auf dem Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale, heute "Campus für Demokratie" in der Ruschestraße 103, "Haus 7", Raum 427 das Buch "Das Jahr 1968 im 10. Band der Reihe „Die DDR im Blick der Stasi“ vorgestellt.

1968 erschien vielen als Jahr des Aufbruchs. Im Ostblock verkörperte der Prager Frühling die Hoffnung auf einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz". Als aber die Reformbewegung in der CSSR im August 1968 gewaltsam niedergeschlagen wurde, löste das in der DDR eine Welle des Protests aus. Die Stasi verfolgte penibel alle Regungen von Widerstand: Mehr als 1.000, oft junge Menschen wurden festgenommen, angeklagt und zu Haftstrafen verurteilt. Dazu gehörten Bettina Wegner, Toni Krahl und Reinhard Grützke.

Der Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn wird an diesem Abend die Gäste begrüßen. Es gibt einen Vortrag von Prof. Dr. Daniela Münkel (BStU), dem sich eine Podiumsdiskussion anschließt.

Es diskutieren:

Bettina Wegner,Liedermacherin
Toni Krahl, Frontsänger der Musikgruppe City
Reinhard Grützke (Zeitzeuge) und
Dr. Bernd Florath (BStU)

Moderation: Alfred Eichhorn


22. November - Akademie der Künste - 19 Uhr

25 Jahre Vereinigung der Akademie der Künste Ost und West

Vor 25 Jahren vereinigten sich die Künstlergemeinschaften in beiden Teilen Deutschlands zu einer gesamtdeutschen internationalen Akademie der Künste. Was aus heutiger Sicht selbstverständlich erscheint, war das Ergebnis einer heftig geführten Auseinandersetzung innerhalb und außerhalb der Künstlersozietät. Der zwei Jahr dauernde Akademie-Streit wuchs sich zu einer ideologischen Ersatzdebatte über die deutsche Wiedervereinigung aus.
Maßgeblich für das Gelingen waren die beiden Präsidenten Walter Jens und Heiner Müller, die trotz unterschiedlicher Intentionen am Ziel einer unabhängigen Akademie der Künste festhielten „Keine Liebesheirat, sondern eine Vernunftehe“ nannte Heiner Müller die Akademievereinigung. Das Jubiläum ist für die Akademie Anlass, einen Blick zurück zuwerfen. Katharina Wackernagel und Charly Hübner lesen Texte aus dem Vereinigungsprozess. In einer Podiumsdiskussion erinnern sich Akteure an die Entwicklung der Künstlersozietät in den letzten 25 Jahren.

Zugesagt haben bereits: Katharina Thalbach, Christoph Hein, Klaus Staeck

Moderation:Alfred Eichhorn



27. November 2018  - von 10 Uhr bis 15.30 Uhr
in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastr. 17

8. Konferenz für Strafverfolgung der Korruption

Die Konferenz für Strafverfolgung der Korruption ist eine gemeinsame Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung und Transparency Deutschland für Staatsanwaltschaften, Ministerien und Polizei.

Impulsvortrag und Diskussion:  Aktuelle Aspekte der Korruptionsbekämpfung - Dr. Katarina Barley
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz

Moderation: Alfred Eichhorn



29. November 2018 - Friedrich Ebert Stiftung Berlin - 19 Uhr


"Ich bin ein Störer der bequemen Verhältnisse"

„Ich bin ein Störer der bequemen Verhältnisse“ Mit dieser Einstellung ist der Grafiker, Verleger und Jurist Klaus Staeck seit den 60er Jahren zu einem der einflussreichsten politischen Künstler
geworden. Mit seinen Plakaten brachte er provokante Kunst in denöffentlichen Raum und regte Debatten an. "Sand fürs Getriebe" war der Titel seiner großen Ausstellung im Museum Folkwang im Frühjahr 2018.
„Sand fürs Getriebe“ – was hieß dies früher, was heutzutage? Wie können Kulturschaffende heute "Sand ins Getriebe" streuen? Wie werden sie zum "Störer der Verhältnisse"? Wie veränderte  sich der Resonanzboden? Welche neuen Möglichkeiten für Wirkung und Verbreitung entstanden in den vergangenen Jahrzehnten? Welche Formen politischer Bewegungen und des Widerspruchs finden wir gegenwärtig vor?

Zu diesen Fragen kommt Klaus Staeck mit seinen Gästen an diesem Abend ins Gespräch.

Das Podium:
Klaus Staeck, Grafiker, Verleger und Jurist
Kathrin Röggla, Schriftstellerin, Vizepräsidentin der Akademie der Künste
Elske Rosenfeld, Künstlerin und Autorin
Kurt Beck, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, Ministerpräsident a.D.

Moderation: Alfred Eichhorn





Am 4. November veranstaltete die Rosa Luxemburg Gesellschaft ein Exkursion nach Halle. Den Teilnehmern wurde eine Führung durch das Kunstmuseum Moritzburg geboten. Das besondere Augenmerk galt Ausstellung «Wege der Moderne». Kunst von 1900 bis 1945 und Kunst in der SBZ/DDR von 1945 bis 1990.
Mit Interesse erwartete man danach den Besuch des Theaterstücks «Der geteilte Himmel» von Christa Wolf im Neuen Theater Halle.
Ich habe in diesem Zusammenhang ein Gespräch mit Therese Hörnigk (Vorsitzende der Christa-Wolf-Gesellschaft und Dramaturgin des Theaterstücks) geführt, in dem eine konfliktreiche Zeit der DDR-Kulturpolitik verdeutlicht wurde.





Am 9. Oktober gab es im Literaturforum im Brecht-Haus ein Gespräch mit Klaus Staeck (80). Thema: NICHTS IST ERLEDIGT! Alfred Eichhorn sprach mit Klaus Staeck über die Etappen seiner künstlerischen Arbeit und sein Wirken in der Kultur- und Geistesgeschichte der alten Bundesrepublik und im vereinten Deutschland. In Kürze wird auf dieser Seite eine Videoaufzeichnung des Gesprächs und der anschließenden Diskussion mit dem Publikum zu sehen sein. Am 29. November um 19 Uhr lädt die Friedrich-Ebert- Stiftung zu einer weiteren Begegnung mit dem Ausnahmekünstler ein.