Alfred Eichhorn

Journalist


Beratung, Redaktion und Moderation von Veranstaltungen:

- zur deutschen und internationalen Politik
- Zeitgeschichte
- Entwicklungen in der EU
- Informationsgesellschaft
- gesellschaftlicher Wandel
- Transformationsprozesse in Osteuropa und
- Diktaturerfahrungen.


Demnächst:


09. Oktober 2018 - Literaturforum im Brecht-Haus - 20 Uhr

NICHTS IST ERLEDIGT

Alfred Eichhorn spricht mit Klaus Staeck
über die Etappen seiner künstlerischen Arbeit und sein Wirken in der Kultur- und Geistesgeschichte der alten Bundesrepublik und im vereinten Deutschland



04. November 2018 - Halle -von 07:30 - 20:00 Uhr

"Der Geteilte Himmel"

Die Rosa Luxemburg Gesellschaft veranstalte am 4.November ein Exkursion nach Halle. Abfahrt 7.30 Uhr am Alexanderplatz. In Halle gibt es eine Führung durch das Kunstmuseum Moritzburg mit besonderem Augenmerk auf die Ausstellung «Wege der Moderne». Kunst von 1900 bis 1945 und Kunst in der SBZ/DDR von 1945 bis 1990. Danach: Besuch des Theaterstücks «Der geteilte Himmel» von Christa Wolf im Neuen Theater Halle.
Ich werde in diesem Zusammenhang ein Gespräch mit Therese Hörnigk (Vorsitzende der Christa-Wolf-Gesellschaft und Dramaturgin des Theaterstücks) führen.

TEILNAHMEBEITRAG: 40 Euro inklusive Eintrittskarten für Führung, Theater und Mittagessen

Anmeldung bei michaela.klingberg@rosalux.org,
Tel. 030 44310-160



22. November - Akademie der Künste - 19 Uhr


25 Jahre Vereinigung der Akademie der Künste Ost und West

Vor 25 Jahren vereinigten sich die Künstlergemeinschaften in beiden Teilen Deutschlands zu einer gesamtdeutschen internationalen Akademie der Künste. Was aus heutiger Sicht selbstverständlich erscheint, war das Ergebnis einer heftig geführten Auseinandersetzung innerhalb und außerhalb der Künstlersozietät. Der zwei Jahr dauernde Akademie-Streit wuchs sich zu einer ideologischen Ersatzdebatte über die deutsche Wiedervereinigung aus.
Maßgeblich für das Gelingen waren die beiden Präsidenten Walter Jens und Heiner Müller, die trotz unterschiedlicher Intentionen am Ziel einer unabhängigen Akademie der Künste festhielten „Keine Liebesheirat, sondern eine Vernunftehe“ nannte Heiner Müller die Akademievereinigung. Das Jubiläum ist für die Akademie Anlass, einen Blick zurück zuwerfen. Katharina Wackernagel und Charly Hübner lesen Texte aus dem Vereinigungsprozess. In einer Podiumsdiskussion erinnern sich Akteure an die Entwicklung der Künstlersozietät in den letzten 25 Jahren.

Zugesagt haben bereits: Katharina Thalbach, Christoph Hein, Klaus Staeck

Moderation:Alfred Eichhorn



27. November 2018  - von 10 Uhr bis 15.30 Uhr
in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastr. 17

8. Konferenz für Strafverfolgung der Korruption

Die Konferenz für Strafverfolgung der Korruption ist eine gemeinsame Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung und Transparency Deutschland für Staatsanwaltschaften, Ministerien und Polizei.

Impulsvortrag und Diskussion:  Aktuelle Aspekte der Korruptionsbekämpfung - Dr. Katarina Barley
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz

Moderation: Alfred Eichhorn





Im Programmzelt des Bereichs „Geschichte & Erinnern“ auf der Straße des 17. Juni, gegenüber vom Sowjetischen Ehrenmal, machte Wolfgang Benz (links im Bild), am 3. Oktober beim Bürgerfest zum „Tag der Deutschen Einheit Berlin 2018“ den Auftakt.
Das Thema: "Wie es zu Deutschlands Teilung kam". Benz schreibt im Vorwort: "Das Buch will auch auf die Teilung Deutschlands als Folge nationalsozialistischer Hybris aufmerksam machen und einen Beitrag dazu leisten, die Folgen der Teilung zu überwinden, die im dritten Jahrzehnt der Vereinigung noch schmerzhaft zu spüren sind" Dieser Satz war für mich Ausgangspunkt unseres Gesprächs.




"Nennen wir es "Herzdorf", dieses kleine reale Dorf in der Nähe von Berlin, das eigentlich jedes Dorf sein könnte. Ein Mikrokosmos menschlicher Befindlichkeiten, über die Jahrhunderte gewachsen in seinen Strukturen und dem sozialen Gefüge. Den historischen Widrigkeiten haben seine Einwohner ebenso die Stirn geboten wie den Herausforderungen des Alltags. Was hat das Dorf nicht alles gesehen? Die Schrecken der Kriege, Flüchtlingstrecks, LPGs – und schließlich die Wiedervereinigung. Kreative und Glücksritter. Gewinner und Verlierer."
So beschreibt der Verlag das Buch "So viel Anfang war nie: Notizen aus der ostdeutschen Provinz" von Christhard Läpple. Der ZDF Redakteur hat seit Jahren in Netzeband, in der Prignitz seinen Zweitwohnsitz, Er führte über Jahre hinweg 38 Gespräche mit den "Ureinwohnern" und Zugereisten. Seine Notizen vermitteln ein Bild von der Stimmungslage in dem einst vergessenen Ort, der zum Vorzeigedorf wurde. Nach dem Lesen bekommt man Lust das Dorf im Jahre 2018 zu besuchen um zu sehen was aus dem Anfang geworden ist. Am 1. Oktober, las der Autor im Programmzelt des Bereichs „Geschichte & Erinnern“ auf der Straße des 17. Juni, gegenüber vom Sowjetischen Ehrenmal zum Auftakt des Bürgerfest zum „Tag der Deutschen Einheit Berlin 2018“.





„Wie kaum ein zweiter Vertreter seines Fachs hat Heinz Bude smarte Stichworte zu zentralen Debatten der letzten Jahrzehnte geliefert", das schrieb DIE WELT kürzlich über den Makrosoziologen Heinz Bude. Sein jüngstes Buch "Adorno für Ruinenkinder -EINE GESCHICHTE VON 68" war am 18. September im Literaturforum im Brecht-Haus Thema des Abends
„Ich habe mich gefragt, wie man das Leben einer Kohorte von Kriegskindern verstehen kann, die zwischen Ruinen aufgewachsen sind und dann als Jugendliche den Aufstand probten“, so beschreibt der Soziologe Heinz Bude sein Motiv, sich dem Protestjahr 1968, einer Wegmarke der Geschichte der Bundesrepublik, zu nähern. Besonders bei jenen im Publikum, die 68 dabei waren, gab es zu seiner Sichtweise zahlreiche kritische Nachfragen. Die Kerngedanken von Heinz Bude (rechts im Bild) kamen auch in zahlreichen Fernsehinterviews zum Ausdruck.




Am 17. September lud die Rosa Luxemburg Stiftung in Dresden in das Kino Schauburg zu einem Gespräch ein. Das Thema: "Trau‘ keinem über 100! Gesellschaftliche Ansichten à la Marx." .
Der Moderator stellte zwei Diskutanten vor, die sich unterschiedlich mit dem Zustand und der Zukunft unserer Gesellschaft beschäftigen.
Dirk Zöllner. geboren 144 Jahre nach Karl Marx – Betonfacharbeiter, Baustoffprüfer, Sänger, Songtexter, Komponist, Band Gründer, Musicaldarsteler, Poet, Menschenfreund und
Klaus Lederer,
geboren 156 Jahre nach Karl Marx: Jurist, a capella Sänger, Jugendsozialarbeiter, Rechtsanwalt, Parteivorsitzender, - Bürgermeister, Senator.
Das Resultat der Verständigung können Sie demnächst in einer Videoaufzeichnung auf der Internetseite der Stiftung verfolgen.

Foto( v.l.n.r.): Dirk Zöllner, Moderator Alfred Eichhorn, Klaus Lederer.